Landwirtschaft Angebote für Rumänien - Landwirtschaft, Wald, Farmen, Immobilien, Rumänien

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Landwirtschaft Angebote für Rumänien

bis zu 10.000 ha Farmland im Bezirk Dolj
100% kompaktes Grundstück
bis zu 10.000 (16.000) Hektar
Unsere aktuellen Angebote in der Tabellen Übersicht.
560 ha Nähe Timsioara
560 ha with new irrigation system
please contact us for more information


Als Teil der EU bietet Rumänien größtmögliche rechtliche Sicherheit und ein hohes Entwicklungspotential. Die 9 Mio. Hektar Ackerland in Rumänien zählen zusammen mit den Böden in Mecklenburg-Vorpommern und Ukraine zu den fruchtbarsten Weltweit. Leider liegen immer noch ca. die Hälfte ungenutzt brach. Vor 10 Jahren betrugen die Bodenpreise noch in etwa € 500 je Hektar. Heute liegen die Preise in Rumäniens zwischen € 2.500 für Streuflächen bis € 10.000 je Hektar für kompakte im Grundbuch eingetragene Böden mit 70 und mehr Bodenpunkte je nach Region.


Im Westen (Banat) sind zwischenzeitlich kaum noch große kompakte Flächen zu bekommen, wenn doch, dann nur zu hohen Preisen. Es ist deshalb notwendig Streuflächen durch Zukauf kleinerer Flächen und durch Flurtausch zu großen wirtschaftlich zu bearbeitenden Flächen zu kompaktieren. Dies erfordert zwar einen größeren Zeitaufwand, ist aber die einzige vernünftige Möglichkeit noch große kompakte Flächen zu schaffen, die in einem wirtschaftlichen Radius bearbeitet werden können. Die Preise liegen hier bei
€ 4.000 je Hektar  mit Eigentumstitel (PT) bis € 10.000 je Hektar mit Grundbucheintrag (CF). In den südlichen Gebieten entlang der Donau in Mehidenti, Dolj, Teleorman, und Calarasi beginnen die Preise bei ca. € 3.000 je Hektar für Streuflächen mit Eigentumstitel, bis € 5.000 je Hektar für kompakte im Grundbuch eingetragene Flächen.


Im Osten Rumäniens Ialomitei, Braila / Galati sowie Vaslui liegen die Bodenpreise für kompakte Flächen im Grundbuch um die € 5.000 je Hektar. Ausgenommen hiervon sind die Donauinseln. Dort liegen die Preise deutlich höher. Zudem sind auf den Donauinseln auch kaum noch Flächen verfügbar. Der Norden ist landwirtschaftlich nicht sehr interessant. Hier herrschen die Karpatenwälder vor. Außerdem ist das Gelände schon teilweise hügelig und steinig und daher nicht mehr so gut zu bearbeiten.

Im Vergleich zu Westeuropa sind diese Preise trotz der Preissteigerungen, vor allem in den letzten beiden Jahren, noch sehr günstig. Aufgrund einer Vielzahl von Investoren aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Italien, Türkei, China und den Golfstaaten ist jedoch von weiteren Preissteigerungen auszugehen. Die rechtliche Sicherheit für den Käufer im Bezug auf Landbesitz entspricht dem Westeuropäischen Standard. Das seit 11.03.2014 gültige Law 17 regelt den Verkauf von landwirtschaftlichen Nutzflächen in Rumänien. Hierbei ist zu beachten, dass nur noch im Grundbuch eingetragenen Flächen mit einer Veröffentlichungsfrist von 30 Tagen von Privateigentümern verkauft werden dürfen. Eigentumstitel müssen dabei zuerst in das Grundbuch eingetragen werden. Die Kosten sind dabei in der Regel vorzufinanzieren. Außerdem ist auch das Vorkaufsrecht zu beachten. Wie bisher ist dies der Pächter und mittlerweile hat auch der Nachbar ein Vorkaufsrecht. In der Praxis kommt das Vorkaufsrecht der Gemeinde und des Staates nicht zur Anwendung. Auch der Pächter und der Nachbar ist nur selten in der Lage den geforderten publizierten Kaufpreis aufzubringen.

Rumänien gehört, aufgrund der sehr hohen Fruchtbarkeit und Verfügbarkeit von großen Flächen, im Bereich professioneller und industrieller Landwirtschaft zu den besten Regionen in Europa, beginnend von z. B. 500 Hektar bis über 10.000 Hektar kompakt. Braun- und Schwarzerde in homogener Qualität sind in Rumänien typisch und der Humusgehalt beträgt meist zwischen 3,5 und 6,5%. Der Tongehalt beläuft sich meist zwischen 20 bis 25%. Vier der größten Agrarbetriebe in Europa befinden sich alle in Rumänien.
40 % der größten Agrarbetriebe der gesamten EU befinden sich in Rumänien dabei bewirtschaften diese 97% der bewirtschafteten Fläche Rumäniens. Die restlichen 3% erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von weniger als € 8.000 je Betrieb.


Verteilung der Agrargebiete in Rumänien

Nicht alle Regionen Rumäniens sind für eine erfolgreiche Landwirtschaft geeignet. Die ertragreichsten Regionen befinden sich (siehe auch Karte) im Bezirk Timiș im Westen, im Süden in den Bezirken Mehedinți , Dolj , Olt Giurgiu, Teleorman und Calarasi, im Südosten in Brăila , Galați , Ialomița und im Norden in Iași und Botoșani . Unseren Focus haben wir auf Getreideanbau, Weideland, Farmbetriebe (auch Pacht) und Viehwirtschaft sowie in geringerem Umfang auch auf Weinanbau ausgerichtet.

Die Infrastruktur ist zwischenzeitlich gut entwickelt und die Donau bietet zahlreiche Hafenanlagen für den Transport der Ernteerträge, sowohl in den Seehafen Constanta als auch über den Rhein-Main-Donau Kanal nach Westeuropa. Die Entfernung vom Seehafen Constanța in den Suez Kanal beträgt ca. 950 Seemeilen (2 Schiffstage) für den Export von z.B. Getreide oder Schafe in die arabischen Länder.

Die Agrar Subventionen in Rumänien betragen für 2015/16 durchschnittlich € 183 je bei der APIA registrierten bewirtschafteten Hektar (Zuschläge gibt es Bsp. für Bioanbau oder Zucker) sowie zwischen 30% - 100% (Bsp. für Modernisierung und Erneuerung von Bewässerungsanlagen) für die Anschaffung von Maschinen und Errichtung von Betrieben, wie Farmen, Viehmastbetriebe, Schafzucht  je nach Projekt. Daneben gibt es noch eine Reihe von staatl. Subventionen wie Bsp. bei Personaleinstellungen. Die jeweilige Höhe der EU Subventionen richtet sich nach dem Subventionsprogramm 4.1. für die Jahre 2015 bis 2020. Zwischenzeitlich wurde ein Subventionsprogramm für die Erneuerung und Modernisierung von Bewässerungsanlagen (irrigation system) in Höhe von € 1,8 Mrd. aufgelegt (€ 1,0 Mrd. von der EU und 0,8 Mrd. von der Regierung. Dies betrifft alle Regionen in Rumänien und dürfte Nachhaltig zur Wertsteigerung der Agrarflächen beitragen. Man denke nur an die Walachei mit Ihren mehreren Hunder km umfassender Kanalysystemen und der vorhandenen kontakten Pumpstationen mit 8 x 8 MW an der Donau in Bechet, wenn diese ihre Arbeit wieder aufnehmen kann.


Wir verfügen über ein ständiges Angebot angefangen von 100 bis zu 10.000 Hektar von Agrarflächen
in verschiedenen Regionen der Klasse A (Ab 65 Bodenpunkte) mit Erweiterungsmöglichkeiten in unserem Angebot. Alle Ankäufe von Grundstücksflächen werden von erfahrenen und zuverlässigen öffentlichen Notaren im Zusammenarbeit mit den Kataster Ingenieuren abgewickelt. Für Bodengutachten können auch gerne Gutachter der OSPA vermittelt werden.


Anschaffungsnebenkosten fallen in unterschiedlicher Höhe an. So entstehen Kosten für die Registrierung von Eigentumstitel im Grundbuch im Durchschnitt ca. € 300 je Hektar. Diese entfallen wenn die Grundstücke bereits im Grundbuch eingetragen sind. Daneben muß mit Kosten für den Notar und Grundbuchamt sowie örtlichen Abgaben von ca. 2,5% gerechnet werden. Umsatzsteuer in Höhe von 20% entsteht nur im Fall von Grundstücken von einer Gesellschaft. Diese entsteht nicht bei Kauf von Privateigentümern oder bei einem share deal.

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